Wir trauern mit den Menschen in Norwegen

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Die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal, die stellvertretendes Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu Norwegen, zur Schweiz und zu Island, erklärt zu den Anschlägen in Norwegen:
"Mein tiefes persönliches Beileid spreche ich allen Menschen in Norwegen aus. Die Anschläge waren wohl bewusste Angriffe auf die Arbeiterbewegung. Für mich wird dadurch deutlich, dass wir gemeinsam solidarisch in ganz Europa gegen Rechtsextremismus kämpfen müssen. Leider müssen wir innerhalb der EU einen erstarkten Nationalismus, der im Rechtsextremismus gipfelt, zur Kenntnis nehmen. Gemeinsam müssen wir über deren menschenverachtende Ideologie aufklären, damit Faschismus nie wieder eine Chance hat.
Als ehemalige stellvertretende Juso-Landesvorsitzende hat mich besonders der Anschlag auf das Jugendcamp der norwegischen Jusos geschockt. Beide Anschläge sind menschenverachtend. Ähnlich wie bei uns in Bayern scheinen rechte Kräfte besonders die Arbeiterbewegung schwächen zu wollen. Dagegen wird sich die europäische Sozialdemokratie gemeinsam wehren."

Gutes Licht in die Schulen

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Die Fraktion der Landkreis SPD beantragte die sukzessive Ausstattung aller Klassenzimmer der landkreiseigenen Schulen im Kreis Dachau mit Vollspektrumleuchten.
Licht beeinflusst direkt die Nerven des Gehirns und die Psyche des Menschen. Ein Licht, das dem natürlichen Sonnenlicht nachgebildet ist und auch das nicht sichtbare kurzwellige UV-Licht sowie das langwellige Infrarotlicht enthält, verbessert die Sehfähigkeit, reduziert Müdigkeit bei Schülern und hat einen positiven Einfluss auf die Produktivität und Lernfähigkeit von Schülern und Lehrern. Die Elektrobiologen haben nachgewiesen, dass Vollspektrum-Lampen nicht, wie herkömmliche Leuchtstoffröhren, negativ auf den Hormonhaushalt einwirken und zur Produktion von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin und damit zu Dauerstress führen. Handelsübliche Lampen fördern u.a. die Produktion des Schlafhormons Melatonin, was zu Ermüdung und mangelnder Leistungsfähigkeit führt. In einigen Schulen sind deshalb bereits Vollspektrum-Leuchten installiert.
Im Zuge des Auswechselns von Beleuchtungskörpern in den landkreiseigenen Schulen sollen daher Leuchtmittel in der Ausstattung Vollspektrumlicht eingesetzt werden.
Lesen Sie hier den ganzen Antrag mit ausführlicher Begründung und Belegen.

Martin Güll neuer Vorsitzender des Bildungsausschusses des Bayerischen Landtags

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Martin Güll

Der neue SPD-Bildungssprecher Martin Güll wurde am 30. Juni 2011 im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport einstimmig zu dessen Vorsitzenden gewählt worden. Er folgt auf Hans-Ulrich Pfaffmann, der im Zuge der Fraktionsspitzenumbildung für die SPD nun die Sozialpolitik verantwortet. Die SPD stellt in dieser Legislaturperiode den Vorsitzenden des Bildungsausschusses. „Hans-Ulrich Pfaffmann hat Maßstäbe gesetzt und das Thema Bildung in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit wieder stärker in den Mittelpunkt gestellt. Dafür gebühren ihm Dank und Anerkennung“, würdigt Güll seinen Vorgänger. Daran nahtlos anzuschließen und die große Bildungstradition der SPD fortzuführen sei, so Güll, für ihn eine große Ehre, aber auch eine Herausforderung: „Ich freue mich sehr darauf.“

Güll ist von Beruf Hauptschullehrer, war seit 2002 als Rektor in Markt Indersdorf tätig, seit 2008 ist er Mitglied des Landtags und Bildungspolitiker. Güll wurde am 8. Juni von den 39 Abgeordneten der SPD-Fraktion einstimmig zum Bildungssprecher gewählt. „Die Aufgabe des bildungspolitischen Sprechers und Vorsitzenden des Bildungsausschusses für die SPD als der traditionellen Bildungspartei ist eine große Ehre, aber auch Herausforderung“, sagt Güll. Zu seinen politischen Zielen zählt der frühere Lehrer die Einführung der Gemeinschaftsschule in Bayern, die Verbesserung der Lern- und Förderstrukturen im neuen G8 sowie die Verringerung von Unterrichtsausfällen und Klassenstärken. Hinzu kommt die Öffnung der allgemeinen Schulen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung (Inklusion).

SPD Haimhausen wählt neuen Vorstand – Ingrid Waizmann als Vorsitzende bestätigt

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Vorstand SPD Haimhausen 2011 b

Einstimmig bestätigten die Haimhausener Sozialdemokraten ihren Vorstand (von links nach rechts): Michael Kausch, Gabriele Kunz, Ingrid Waizmann, Gregor Klawitter-Andrä und Ludwig Meier.

Haimhausen, 30. Juni 2011. Auf ihrer Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder der SPD in Haimhausen ihren neuen Vorstand. Dabei wurde die bisherige Vorsitzende der Haimhausener Sozialdemokraten Ingrid Waizmann ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Auch ihre beiden Stellvertreter Michael Kausch und Gregor Klawitter-Andrä wurden einstimmig in ihren Funktionen bestätigt. Ludwig Meier wurde als Kassier ebenso wiedergewählt, wie Gabriele Kunz als Schriftführerin. Die Funktion der Kassenrevisoren übernehmen wie bisher Simon Bunzel und Alois Hofmann.
In ihrem Rechenschaftsbericht fokussierte Ingrid Waizmann auf die Erfolge der SPD-Gemeinderatsfraktion. So sieht sie die Gemeinde beim Umgang mit Windenergie auf einem guten Weg: „Auf Antrag der SPD hat die Gemeinde ein Gutachten in Auftrag gegeben, auf dessen Grundlage wir einen Flächennutzungsplan erstellen wollen, der ausschließt, dass Energie-Betreiber Windkraftanlagen außerhalb einer dafür vorgesehenen Vorbehaltsfläche bauen können. Dies ist die einzige Möglichkeit die Bürger vor einem Wildwuchs von Windkraftanlagen zu schützen. Windenergie ist wichtig, aber in Haimhausen haben wir leider nicht viele Möglichkeiten Bürgerinteressen und Windenergie unter einen Hut zu bekommen. Ein Flächennutzungsplan ist die einzige Möglichkeit der Gemeinde die Gestaltungshoheit auf diesem Gebiet zu bewahren.“ Weitere Schwerpunkte waren die Durchsetzung der Einheimischen-Interessen bei der Erschließung des Baugebiets Mooswiesen und aktuell die Wünsche der Bürger bei der Neugestaltung der Hauptstraße. „Wir sind dabei, die Anregungen, die uns die Bürger in unserer ersten Online-Bürger-Befragung vor einigen Wochen mit auf den Weg gegeben haben, nun in die Planung der Hauptstraße einfließen zu lassen.“

Die Antwort weiß nur der Wind – Informationsveranstaltung zum Thema Windenergie in Haimhausen

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Quelle: ph2212 istockphoto

“Können wir sicher sein, dass nicht eines Tages irgendein großer Stromkonzern kommt und uns ein Windparkanlage vor die Haustür setzt?”

Diese Frage stand wie ein Menetekel im Raum, als sich am 29. Juni 2011 ausgewiesene Experten zum Bürgergespräch in der Mittelschule Haimhausen versammelten.  Denn Windenergie als eine Alternative zur Atomkraft wollen wir natürlich alle – aber müssen die Windräder ausgerechnet vor der eigenen Haustür stehen?

Podium Windkraft Haimhausen

Vor mehr als 100 Bürgerinnen und Bürgern diskutierten und informierten über Windkraft in Haimhausen und im Landkreis Dachau (von links nach rechts): Alexander Krug und Stefan Löwl vom Landratsamt DAH, Dr. Franz Dirnberger, Direktor beim Bay. Gemeindetag, und Planer und Gutachter Hans Brugger.

Auf Einladung der Gemeinde Haimhausen machten die Experten deutlich, dass Gemeinden derzeit nur wenige Möglichkeiten haben, auf die Planung von Windenergieanlagen ordnend Einfluss zu nehmen.

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