SPD-Bürgerbefragung zur Nutzung von Windenergie im Kreis Dachau

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Die SPD im Kreis Dachau will den Bürgerinnen und Bürgern eine stärkere Stimme in der Diskussion um die Nutzung von Windenergie im Landkreis geben. Aus diesem Grund starten wir hier eine erste landkreisweite Bürgerbefragung zum Thema.


Derzeit diskutieren die Gemeinderäte in vielen Gemeinden des Landkreises die Erstellung regionaler Flächennutzungspläne für die künftige Ausweisung von Ansiedlungsflächen für Windkraftanlagen. Die SPD im Kreis begrüßt diese Aktivitäten ausdrücklich, da nur durch eine Ausweisung entsprechender Flächen eine geordnete Ansiedlung von Windkraftanlagen möglich wird. Würden die Gemeinden keine entsprechenden Planungen vornehmen, wäre ein Wildwuchs von Windrädern kaum zu vermeiden. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger sowohl bei der Planung frühzeitig und umfassend mit einbezogen werden als auch nach Möglichkeit sich an den Anlagen beteiligen können. So wird eine größtmögliche Mitsprache erreicht und der Gewinn bleibt in den Gemeinden.
Die SPD im Kreis Dachau spricht sich grundsätzlich für die verstärkte Nutzung von Windenergie aus. Dabei sollten sich die Energieversorger sowohl an großen Windkraftanlagen in besonders windintensiven Regionen beteiligen, als auch regionale Anlagen – wo wirtschaftlich planungstechnisch sinnvoll – bauen und betreiben.
Im Rahmen des notwendigen Ausbaus regenerativer Energien begrüßen wir neben Maßnahmen zum Energiesparen, dem Ausbau von Photovoltaik und anderen alternativen Energiequellen auch die Errichtung von Windkraftanlagen im Kreis Dachau.
Allerdings sollten die Bürgerinnen und Bürger soweit möglich an der Diskussion um geeignete Standorte beteiligt werden. Dabei müssen neben den „harten“ Standortfaktoren wie Windlage und den gesetzlichen Vorgaben zum Abstand von Windrädern zur Wohnbebauung, auch „weiche“ Faktoren Berücksichtigung finden.
Letztlich geht es bei der Ausweisung von Ansiedlungsflächen für Windkraftanlagen immer um eine Güterabwägung: wie werden Landschaftsschutz, Artenschutz, Lärmschutz, der Schutz des Landschaftsbildes, die Sicherung von Planungsoptionen für künftige Siedlungs- und Gewerbegebiete gegeneinander abgewogen?
Deshalb führt die SPD im Kreis Dachau erstmals eine umfassende Bürgerbefragung im Internet durch. MdL Martin Güll: „Die Errichtung von Windkraftanlagen betrifft alle Bürgerinnen und Bürger. Deshalb sollen auch alle mitdiskutieren dürfen. Natürlich müssen letzte Entscheidungen von den gewählten Gemeinderäten getroffen werden. Aber die Erfahrungen rund um Großprojekte wie Stuttgart 21 zeigen, dass wir mehr Bürgerbeteiligung und mehr öffentliche Diskussion brauchen. Dies gilt auf allen Ebenen der Politik, im Bund nicht anders, als auf Gemeinde-Ebene. Die SPD wird ökologische und wirtschaftliche Vernunft mit demokratischer Bürgerbeteiligung kombinieren.“
In Haimhausen konnten die örtlichen Genossen vor einigen Wochen bereits erfolgreich eine Online-Befragung zum Ausbau des Ortszentrums durchführen. Immerhin mehr als 70 Haushalte haben sich damals an der Online-Befragung beteiligt. Güll: „Auf Landkreis-Ebene hoffen wir auf mehrere hundert Teilnehmer.“
Die Bürgerbefragung zur Windenergie im Kreis Dachau läuft bis zum 31. Oktober 2011. Die Teilnahme ist anonym möglich. Die Ergebnisse werden wir im November hier auf unserer Internet-Seite veröffentlichen und anschließend in die Diskussionen auf Gemeinde- und Kreis-Ebene einfließen lassen.

Nach Google Streetview fotografiert nun Microsoft: Widerspruchsfrist bis Ende September

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Helga Schmitt-Bussinger
(Innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion)

Bis zum 30. September 2011 haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, auch gegen die Aufnahme ihres Hauses in Microsofts Straßenfoto-Dienst Widerspruch einzulegen. „Wer von Google gefordert hat, sein Haus in Street-View verpixeln zu lassen, sollte dies auch von Microsoft für Streetside tun“, ruft die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Helga Schmitt-Bussinger auf. „Ich frage mich schon, wie viele Firmen noch die Straßen abfotografieren. Die Gefahr ist, dass die Bürger irgendwann den Überblick verlieren. Ich werde eine Anfrage beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht stellen, ob wir nicht den umgekehrten Weg gehen können: Wenn eine Firma eine Straße abfotografieren möchte, muss erst die Einwilligung der Bewohner einholen. Firma XY darf mir ja auch kein Geld abbuchen und ich muss mich darum kümmern, dass ich rechtzeitig widerspreche.“

Der Nutzen des Internets ist unbestritten, auch Microsoft-Anwendungen erleichtern das Arbeiten im World-Wide-Web stark. Wo aber das informelle Selbstbestimmungsrecht verletzt wird, soll und muss man sich wehren. „Die Kameras sind in einer Höhe montiert, die absichtlich Zäune, Hecken oder Mauern überragt, welche von den Bürgern als Sichtschutz angebracht werden. Wenn jeder Zentimeter von Liegenschaften über das Internet verfügbar ist, habe ich – wie bei Street-View auch – die Befürchtung, dass dies Missbrauch Tür und Tor öffnen kann. Kriminelle bekommen über Microsofts Bing Streetside nach Street-View das zweite kostenlose ‚Rundumpaket‘ für illegale Machenschaften“, so die Sicherheitsexpertin. Viele Bürgerinnen und Bürger teilen diese Befürchtung und haben bereits vor Beginn der Widerspruchsfrist einen individuellen Antrag gestellt und möchten damit der Aufnahme ihres Hauses, ihres Grundstücks, etc. widersprechen, auch Schmitt-Bussinger hat dies bereits getan.

Wer ebenfalls nicht möchte, dass sein Haus oder seine Wohnung mit allem was davor auf der Straße passiert, abfotografiert und ins Internet gestellt wird, der sollte bei Microsoft widersprechen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden hier auf der rechten Seite unten unter „Wichtige Information zu Vorabwidersprüchen“ die Möglichkeit zum Ausfüllen eines Online-Formulars oder dem Herunterladen eines zweiseitigen Antrags, der an Microsoft geschickt werden muss.

Die Antwort weiß nur der Wind – Informationsveranstaltung zum Thema Windenergie in Haimhausen

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Quelle: ph2212 istockphoto

“Können wir sicher sein, dass nicht eines Tages irgendein großer Stromkonzern kommt und uns ein Windparkanlage vor die Haustür setzt?”

Diese Frage stand wie ein Menetekel im Raum, als sich am 29. Juni 2011 ausgewiesene Experten zum Bürgergespräch in der Mittelschule Haimhausen versammelten.  Denn Windenergie als eine Alternative zur Atomkraft wollen wir natürlich alle – aber müssen die Windräder ausgerechnet vor der eigenen Haustür stehen?

Podium Windkraft Haimhausen

Vor mehr als 100 Bürgerinnen und Bürgern diskutierten und informierten über Windkraft in Haimhausen und im Landkreis Dachau (von links nach rechts): Alexander Krug und Stefan Löwl vom Landratsamt DAH, Dr. Franz Dirnberger, Direktor beim Bay. Gemeindetag, und Planer und Gutachter Hans Brugger.

Auf Einladung der Gemeinde Haimhausen machten die Experten deutlich, dass Gemeinden derzeit nur wenige Möglichkeiten haben, auf die Planung von Windenergieanlagen ordnend Einfluss zu nehmen.

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Ergebnisse der SPD-Bürgerbefragung zur Zukunft der Hauptstraße in Haimhausen

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Zwischen dem 13. Februar und dem 10. April 2011 haben wir die Bürgerinnen und Bürger Haimhausens erstmals in einer Online-Umfrage nach ihrer Meinung zu einer wichtigen kommunalen Entscheidung befragt. Es ging – und geht – um die zukünftige Gestaltung der Hauptstraße in Haimhausen.

71 Leser unseres Online-Angebots haben sich an der Umfrage beteiligt. Das sind weit mehr als ich erwartet habe. Immerhin ist es das erste Mal, dass eine solche Online-Befragung in Haimhausen stattfand. Und dafür finde ich dieses Ergebnis ganz ausgezeichnet.

Herzlichen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an dieser Befragung beteiligt haben!

Die Mitglieder der SPD-Fraktion im Gemeinderat werden Ihre Meinung gerne aufgreifen. In einer repräsentativen Demokratie sind zwar Abgeordnete und Gemeinderäte stets frei in ihren Abstimmungsentscheidungen. Aber es ist wichtig zu wissen, wie die Bürgerinnen und Bürger denken. Sicherlich sind solche Umfragen nicht wirklich repräsentativ. Aber sie sind ein wichtiger Baustein in der politischen Meinungs- und Willensbildung. Unsere kleine Umfrage hat mehr Öffentlichkeit geschaffen, als jede Gemeinderatssitzung. Und es haben sich Menschen beteiligt, ganz unabhängig davon, ob sie der SPD nahestehen oder nicht. Und das ist gut so.

Hier nun also die Ergebnisse der Umfrage zur Zukunft der Hauptstraße:

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Kein Haimhausen in Google Streetview

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Google gibt auf! Heute wurde bekannt, dass Google seinen Dienst “Streetview” mit Straßenansichten deutscher Orte in Deutschland “austrocknen” will. Neben den bereits verfügbaren 20 Städten sollen keine weiteren Städte mehr in den Dienst aufgenommen werden. Damit ist klar: Haimhausen wird in Google Streetview unsichtbar bleiben. Und die CSU muss ihre Überlegungen zur Sanierung der Staatsfinanzen über Google in den Müll kippen. Zumindest “vorerst”.

In einer amerikanischen Meldung wird Google mit der Andeutung zitiert, dass man sich zumindest nicht festlegen wolle, ob die Entscheidung endgültig sei. Vielleicht will man ja nur Microsoft, das in wenigen Tagen mit seinen Aufnahmen für einen eigenen deutschen 3D-Navigationsdienst startet, die Drecksarbeit machen lassen. Man wird sehen.

Einladung zur Bürgerversammlung

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Haimhausen

Die nächste Bürgerversammlung findet am Mittwoch, den 23. März 2011 um 19.00 Uhr in der Schulaula der Volksschule Haimhausen, Pfarrstraße 10 statt.

Als Tagesordnung ist vorgesehen:

1.    Bericht des Bürgermeisters (u.a. Vergaberichtlinien zum Einheimischenmodell)

2.    Bericht Mittagsbetreuung (Martina Meckel/Leiterin)

3.    Sachstandsbericht zur Generalsanierung der Pfarrkirche (Bernhard Skrabal/Pastoralreferent u. stellv. Kirchenverwaltungsvorstand)

4.    Der Bürger hat das Wort

Mahnwache für die Opfer der Katastrophe in Japan am Rathaus Haimhausen

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Mahnwache zur Atomkatastrophe in Japan am Rathaus Haimhausen

Mahnwache zur Atomkatastrophe in Japan am Rathaus Haimhausen

Die SPD Haimhausen lädt die Bürgerinnen und Bürger Haimhausens ein, im Rahmen einer überparteilichen Mahnwache gemeinsam der ungezählten Opfer der Umweltkatastrophe in Japan zu gedenken. Interessierte Bürgerinnen und Bürger treffen sich

ab heute abend täglich jeweils um 18:30 Uhr am Rathausplatz.

Mahnwache in Haimhausen gegen Atomkatastrophe in Japan

Bürger gedenken der Opfer der Katastrophe in Japan und fordern eine Aufhebung der Laufzeitverlängerung der AKWs in Deutschland

Für uns geht es dabei natürlich auch darum, die Lehren aus der Atomkatastrophe in Japan zu ziehen:

Keine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland!

Ausstieg aus der Atomenergie so rasch wie möglich!

“Verjüngung im Vorstand der ÜWG”

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Bild: Grüne Höxter

Diese Überschrift lese ich eben in der heutigen Ausgabe des Lohhofer Anzeigers – und bin erstaunt: eine Jugendrevolte in der Haimhausener Parteienlandschaft? Leider nein: die beiden neuen Vorstandsmitglieder sind doch auch schon 51 und 61 Jahre alt. Die “Verjüngung” scheint sich auch bei der ÜWG in übersichtlichen Grenzen zu handeln. Das ist beileibe kein Grund zur Häme: wir Sozialdemokraten sind ja leider auch nicht nur die älteste Partei, sondern eine – noch dazu viel zu kleine – Gruppe von “Best Agern”. Und wenn ich so eine Meldung wie im Lohhofer Anzeiger lese, fühl ich mich fast wieder wie ein Juso …

Warum dominieren in der Kommunalpolitik eigentlich die “Alten”?

Ist Kommunalpolitik für junge Menschen wirklich so unattraktiv? Interessiert es junge Bürger nicht, wie viel Zuschüsse das JUZ erhält und wie die Hauptstraße unseres Ortes künftig aussehen wird? Ob es dort Bänke zum Relaxen gibt, einen Radweg oder nur Parkplätze? Liegt es daran, dass unsere Treffen in den Hinterzimmern manchmal ein so furchtbar angestaubtes Image haben? Ist Politik “unmodern”?

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Bürgerbefragung zur Neugestaltung der Hauptstraße in Haimhausen

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Planen Sie Haimhausens neues Ortszentrum mit: Große Umfrage der SPD zur neuen Hauptstraße

haimhausen hauptstrasse

Noch in diesem Jahr wird aller Voraussicht nach Haimhausens Hauptstraße von einer Staatsstraße zu einer Gemeindestraße herabgestuft. Damit geht die Planungshoheit für diese Straße auf die Gemeinde Haimhausen über. Dies bedeutet, dass Haimhausen nun selbst über eine Umgestaltung dieser für die Ortsentwicklung wichtigen Straße entscheiden kann. Im ersten Schritt wird wohl der Bereich zwischen Schlosseinfahrt und Brunnenfeldstraße neu überplant. Helfen Sie der SPD-Gemeinderatsfraktion bei der Willensbildung. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Was ist Ihnen besonders wichtig bei einer Umgestaltung der Hauptstraße?

Haimhausen_Hauptstrasse

I have a dream: Tempo 30, schmalere Fahrbahnen, einseitiger Bürgersteig, Längs-Parkbuchten unterbrochen von Bäumen und Kunst …

Natürlich kann man nicht alles haben: eine breite Straße für zügige Durchfahrten, zwei breite Gehwege mit Bäumen und Blumenrabatten, hier und da ein Kunstwerk, viele große Parkplätze plus Radwege – das geht einfach nicht! Aber teilen Sie uns doch mit, woran Ihnen besonders liegt! Wir werden nicht alle Wünsche erfüllen können. Aber wir von der SPD werden Ihre Wünsche beim Finden guter Kompromisse berücksichtigen.

Haimhausen_Bushaltestelle

Warten auf Godot in Haimhausens Hauptstraße

Und wenn Sie weitere Ideen für die Gestaltung unserer neuen schöneren Hauptstraße haben, dann teilen Sie uns Ihre Ideen doch einfach in einem Kommentar zu diesem Eintrag mit.

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Beteiligung und Ihre Ideen!

Diese Umfrage ist abgeschlossen. Die Ergebnisse finden Sie hier.

Von umweltfreundlichen Energien über Verkehrsberuhigung bis zu neuem Wohnraum – Ein Jahresrückblick der SPD-Gemeinderatsfraktion Haimhausen

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Liebe Haimhauser Bürgerinnen und Bürger

ingrid waizmann

Das vergangene Jahr 2010 war für uns Gemeinderäte wieder ein sehr arbeitsreiches Jahr. Neue und im Vorjahr 2009 geplante Projekte konnten erfolgreich durchgeführt werden. Dabei war die Zusammenarbeit aller Fraktionen stets von großer Sachlichkeit geprägt.

In Zusammenarbeit mit dem staatlichen Bauamt entstand in einer Rekordbauzeit von 2,5 Monaten der Kreisel am Kramer Kreuz. Mit dieser Baumaßnahme wird eine sehr unfallträchtige Kreuzung wirksam entschärft. Die Situierung der Bushaltestellen wurde so gewählt, dass während des Berufsverkehrs keine Stauungen im Kreisel entstehen und der Verkehr Richtung Münchner Straße fließen kann. Ein Buswartehäuschen ist schon bestellt und wird wahrscheinlich noch Ende Januar aufgestellt werden können.

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