SPD Haimhausen wählt neuen Vorstand – Ingrid Waizmann als Vorsitzende bestätigt

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Vorstand SPD Haimhausen 2011 b

Einstimmig bestätigten die Haimhausener Sozialdemokraten ihren Vorstand (von links nach rechts): Michael Kausch, Gabriele Kunz, Ingrid Waizmann, Gregor Klawitter-Andrä und Ludwig Meier.

Haimhausen, 30. Juni 2011. Auf ihrer Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder der SPD in Haimhausen ihren neuen Vorstand. Dabei wurde die bisherige Vorsitzende der Haimhausener Sozialdemokraten Ingrid Waizmann ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Auch ihre beiden Stellvertreter Michael Kausch und Gregor Klawitter-Andrä wurden einstimmig in ihren Funktionen bestätigt. Ludwig Meier wurde als Kassier ebenso wiedergewählt, wie Gabriele Kunz als Schriftführerin. Die Funktion der Kassenrevisoren übernehmen wie bisher Simon Bunzel und Alois Hofmann.
In ihrem Rechenschaftsbericht fokussierte Ingrid Waizmann auf die Erfolge der SPD-Gemeinderatsfraktion. So sieht sie die Gemeinde beim Umgang mit Windenergie auf einem guten Weg: „Auf Antrag der SPD hat die Gemeinde ein Gutachten in Auftrag gegeben, auf dessen Grundlage wir einen Flächennutzungsplan erstellen wollen, der ausschließt, dass Energie-Betreiber Windkraftanlagen außerhalb einer dafür vorgesehenen Vorbehaltsfläche bauen können. Dies ist die einzige Möglichkeit die Bürger vor einem Wildwuchs von Windkraftanlagen zu schützen. Windenergie ist wichtig, aber in Haimhausen haben wir leider nicht viele Möglichkeiten Bürgerinteressen und Windenergie unter einen Hut zu bekommen. Ein Flächennutzungsplan ist die einzige Möglichkeit der Gemeinde die Gestaltungshoheit auf diesem Gebiet zu bewahren.“ Weitere Schwerpunkte waren die Durchsetzung der Einheimischen-Interessen bei der Erschließung des Baugebiets Mooswiesen und aktuell die Wünsche der Bürger bei der Neugestaltung der Hauptstraße. „Wir sind dabei, die Anregungen, die uns die Bürger in unserer ersten Online-Bürger-Befragung vor einigen Wochen mit auf den Weg gegeben haben, nun in die Planung der Hauptstraße einfließen zu lassen.“

MdL Martin Güll wurde heute zum Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Bildungspolitik gewählt – Neuwahl der SPD-Fraktionsspitze im Landtag

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Martin Güll, der seit 2008 als SPD-Abgeordneter den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag vertritt, wurde soeben von der sozialdemokratischen Landtagsfraktion zu ihrem neuen bildungspolitischen Sprecher gewählt. Damit wird unser Abgeordnete künftig neben Fraktionschef Markus Rinderspacher in der Bayern-SPD einer modernen Bildungspolitik mehr Gehör verschaffen.

Schon seit 32 Jahren arbeitet Martin Güll als Lehrer. In dieser Zeit hat er lange Jahre im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband mitgearbeitet und dort vehement für die Einführung der Ganztagsschule geworben. Von 2002 bis zu seinem Eintritt in den bayerischen Landtag im Jahr 2008 leitete Martin Güll die Hauptschule in Markt Indersdorf.

Heute engagiert sich Martin Güll bayernweit für die Einführung der Gemeinschaftsschule in Bayern. Es ist zu wünschen, dass dieses fortschrittliche Schulmodell durch die Wahl Martin Gülls zum bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, neuen Auftrieb erhält.

Neben Martin Güll als bildungspolitischem Sprecher werden künftig der Münchner Hans-Ulrich Pfaffmann als Sozialexperte und der Nürnberger Thomas Beyer als Wirtschaftsfachmann die zentralen Politikfelder im „Schattenkabinett“ besetzen. Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden die Generalsekretärin Natascha Kohnen, der Finanzexperte Volkmar Halbleib und die Landesbank-Spezialistin Inge Aures gewählt. Gemeinsam mit Markus Rinderspacher bilden diese sieben sozialdemokratischen bayerischen Spitzenpolitiker das neue Führungsteam der Bayern-SPD.

Martin Güll als SPD-Vorsitzender im Kreis Dachau bestätigt. Zwei Vorstandsmitglieder aus Haimhausen.

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Alter und neuer SPD-Chef im Kreis Dachau ist MdL Martin GüllAlter und neuer SPD-Chef im Kreis Dachau ist MdL Martin Güll

Am Freitag, den 20. Mai 2011 wählten die Genossinnen und Genossen des SPD-Unterbezirks Dachau einen neuen Vorstand für die Landkreis-SPD. Dabei wurde der Landtagsabgeordnete und bisherige SPD-Kreis-Chef Martin Güll in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter stehen ihm künftig Brigitte Bokovoy aus Dachau und Max Eckardt aus Karlsfeld zur Seite.

“Die SPD ist wieder da” lautete das Credo seiner ersten Bilanz als SPD-Chef im Kreis Dachau. Und so konnte Martin Güll auf eine lange Reihe öffentlicher Veranstaltungen verweisen, die er und sein Team in den vergangenen zwei Jahren im Landkreis Dachau auf die Beine gestellt haben. Vom Auftritt des Münchner OB Christian Ude im Indersdorfer Festzelt und des Europa-Abgeordneten Wolfgang Kreissl-Dörfler in Dachau bis zum “Gespräch im Kuhstall” mit der Bundestagsabgeordneten Bärbel Kofler reicht die lange Liste der kleinen und großen öffentlichen Auftritte der Polit-Prominenz im Landkreis.

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Atomkraft – Nein danke!

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Dass es mit der Nutzung der Atomkraft nicht so weitergehen darf, darüber bestand Einigkeit zwischen Zuhörern und Podiumsgästen bei der Sonderveranstaltung der SPD in der Reihe "Treffpunkt Landtag" im Dachauer Ludwig-Thoma-Haus. Nur ein Gast zweifelte daran, dass der Umstieg auf erneuerbare Energie bald möglich sei.

Gastgeber Martin Güll

Gastgeber Martin Güll

Die Grünen-Politikerin Antje Wagner war im vergangenen Sommer auf einer Informationsreise in der ukrainischen Sperrzone rund um Tschernobyl unterwegs. Mit Bildern verlassener Schulen und Kindergärten in ausgestorbenen Städten machte Wagner eindrucksvoll deutlich, wie katastrophal die Langzeit-Folgen eines schweren Atomunfalls sind.

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Treffpunkt Landtag zur Anti-Atom-Bewegung am 8. April 2011

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Bayerischer Landtag

MdL Martin Güll lädt am 8. April wieder einmal zum “Treffpunkt Landtag”. Eigentlich war geplant, anlässlich des 25. Jahrestags der Katastrophe von Tschernobyl diesem bislang größten Atom-Unfall zu gedenken. Die Ereignisse in Japan haben diese Pläne nunmehr über den Haufen geworfen.

Martin Güll: “Wir fühlen mit den betroffenen Menschen in Japan, die nicht nur unter den direkten Folgen von Erdbeben und Tsunami leiden, sondern nun auch noch um ihre Zukunft fürchten müssen. Viele Menschen teilen diese Sorge, fragen sich aber auch, welche Konsequenzen diese Katastrophe für unser Land haben wird.“

Am Freitag, den 8. April werden ab 19:30 Uhr im Ludwig-Thomas-Haus in Dachau mit Martin Güll diskutieren:

Cornelia Stadler: Journalistin und Gründungsmitglieder der „Mütter gegen Atomkraft“
Antje Wagner: Kreisgeschäftsführerin der GRÜNEN in München-Land
Dr. Christine Frenzel, Radioökologin vom Otto Hug Strahleninstitut.


Silvano Bertolin in der KulturKreisKneipe

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Am Samstag, den 19. März bietet die KulturKreisKneipe ab 20 Uhr einen Leckerbissen für Freunde des Haimhausener Künstlerlebens und der Bildhauerei: Der international renommierte und in Haimhausen ansässige Künstler Silvano Bertolin stellt sich dem Gespräch.

Vielen Menschen sind die Glyptothek in München oder der Pergamon-Altar in Berlin ein Begriff. Diese Sammlungen antiker Kunst verdanken ihren wiedergewonnenen Glanz, nach den Zerstörungen des Krieges, dem Können des Haimhauser Bürgers Silvano Bertolin. Der gebürtige Italiener wohnt mit seiner Frau, einer Münchnerin, seit 1975 in Haimhausen. Allerdings war er immer wieder wochen-, ja monatelang unterwegs – nicht nur in Europa –, um Projekte der Restaurierung zu leiten. Eine der großen Arbeiten Bertolins war auch die Rekonstruktion der Skylla-Gruppe von Sperlonga in Mittelitalien: Antiker Mythos – auferstanden aus Fragmenten! Das Gespräch mit Silvano Bertolin, Bilder und Videos zu wesentlichen Projekten, Einblick in Restaurierungstechniken und Streiflichter zur Mythologie: Ein Abend der lebendigen Kunstgeschichte.

Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Friaul (Prosciutto San Daniele, Wein und Prosecco) begleiten den Abend. Eintritt: 10,- €.

Max Mannheimer erzählt

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Es war wohl eine der beeindruckendsten Veranstaltungen der Reihe Treffpunkt Landtag, zu der sich da am 23. Januar 2011 fast sechzig Interessierte im Bürgerbüro von Martin Güll in Markt Indersdorf drängten. Sie erlebten einen, trotz aller erlebten Schrecknisse ausgesprochen humorvollen Gast und großen Menschenfreund auf dem roten Sofa.

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Max Mannheimer im SPD-Bürgerbüro Markt Indersdorf

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Am 6. Februar 2011 wird Max Mannheimer, einer der bekanntesten Holocaust-Überlebenden, 91 Jahre alt. Wie kein anderer engagiert er sich in der Erinnerungsarbeit und besucht als einer der letzten Zeitzeugen unermüdlich Schulen, um der Jugend das dunkelste Kapitel in der deutschen Geschichte authentisch zu vermitteln.
Wir haben Max Mannheimer, der auch Buchautor und Maler ist, zu einer Sonntagsmatinee am 23. Januar 2011 um 11:15 Uhr auf das „Rotes Sofa“ im Bürgerbüro der SPD eingeladen (Freisinger Straße 1, Markt Indersdorf).

Gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern wird Max Mannheimer – sicherlich geduldig und engagiert wie immer – Fragen beantworten und auch aus seinem Buch „Spätes Tagebuch“ lesen.

Da die Plätze im Bürgerbüro begrenzt sind, bitten wir um Voranmeldung bis Freitag, 21. Januar 2011, an das Bürgerbüro, Tel. 0 81 38 – 80 79 32, Fax 081 36 – 80 79 84 oder buergerbuero@martinguell.de.

Die SPD Haimhausen trauert um Dieter Blasius

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Dieter Blasius bei der 80-Jahr-Feier der SPD Haimhausen

Am gestrigen Sonntag, den 5. Dezember 2010, verloren wir in Haimhausen einen unserer besten Sozialdemokraten: nach langer und schwerer Krankheit verstarb Dieter Blasius.

Dieter, geboren am 23.10.1939, wurde nur 71 Jahre alt. Er führte bis zuletzt ein erfülltes und energiereiches Leben. 1979 trat er der SPD bei, führte den Ortsverein zwischen 1992 und 1997 als Ortsvereinsvorstand und vertrat die Bürgerinnen und Bürger von 2002 bis 2008 im Gemeinderat. Er konzentrierte sich in dieser Zeit auf sein Engagement als stellvertretendes Mitglied im Bauausschuss und im Ausschuss für Jugend, Umwelt, Kultur, Soziales und Sport. Nach der Gemeinderatswahl im Frühjahr übernahm er den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses, ehe er im November 2008 aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegte.

Im Rat der Gemeinde war er stets ein ebenso streitbarer wie fairer Kämpfer für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger: er wehrte sich – weit vor Stuttgart 21  – gegen die mangelhafte Bürgerbeteiligung beim Ausbau der BIS in den Amperauen, freilich ohne die Bavarian International School grundsätzlich in Frage zu stellen. Sein Rücktritt vom Amt des Gemeinderats wurde auch vom politischen Wettbewerber gewürdigt. Bürgermeister Peter Felbermeier, Mitglied der CSU, verabschiedete ihn mit ehrlichem Respekt: “Dieter Blasius war ein Gemeinderat mit Ecken und Kanten. Er ist immer seinen ehrlichen Weg gegangen. Wir werden ihn vermissen und wünschen ihm alles Gute.“

Aber Dieter war seiner Gemeinde nicht nur politisch verbunden: Über viele Jahre war er in der Tennisabteilung des Sportvereins Haimhausen aktiv. Er spielte Fußball, ebenso wie Golf, pflügte den Fußballrasen nicht weniger als das Green der Golfplätze – sportlich immer ein klassenloser Sozialdemokrat, der seine Solidarität mit den einfachen Bürgern, den Benachteiligten, den Alten und Behinderten in seinem ganzen Leben nie in Frage stellen ließ.

Auch ein sehr persönlicher Dank mag mir an dieser Stelle erlaubt sein: Dieter war – wohnhaft in meiner Nachbarschaft in der Bayernstraße – für mich nicht nur ein naher Nachbar, sondern eine immerwährende Herausforderung. Hätte er nicht bei Wind und Wetter immer wieder vor meiner Haustür gestanden und mich mit dem Leimtopf in der Hand zum Plakatieren oder mit einem Flyer unter dem Arm zur Diskussion und Teilnahme am Ortsvereinsleben der Haimhausener SPD mit unnachahmlich freundschaftlichem Nachdruck aufgefordert – ich wäre unserer Partei vermutlich schon lange verloren gegangen. Aber Dieter war ein Menschenfischer – ein Fischer, der als gute Seele der Partei “den Laden zusammengehalten” hat; mit großem persönlichem Engagement und mit heute nur noch selten anzutreffender persönlicher Glaubwürdigkeit. Er war mir – und sicherlich vielen anderen – immer ein Vorbild. Und was noch viel wichtiger ist: er wird auch in Zukunft ein Vorbild für uns alle und für all jene sein, denen wir noch lange in Dankbarkeit von ihm erzählen werden.

Ich weiß nicht, ob Dieter, dieser große Sozialdemokrat, das kleine Gedicht des türkischen Dichters Nazim Hikmet gekannt hat. Aber ich weiß, es hätte ihm gefallen:

Leben!
Einzeln und frei wie ein Baum
und brüderlich wie ein Wald –
das ist unsere Sehnsucht.

Dieter, du fehlst uns nicht. Du bist bei uns.

Die Trauerfeier findet am MIttwoch, den 8. Dezember 2010 um 11:00 Uhr  in der Aussegnungshalle des Friedhofs Haimhausen statt.

Dachauer SPD-Parteitag: Landtags-fraktionschef Rinderspacher kündigt Verfassungsklage an // Willy-Brandt-Medaille für Hans Philipp

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Glück auf! Martin Güll lud zum UB-Parteitag der SPD nach Bergkirchen

Das hat Bergkirchen im Dachauer Hinterland lange nicht gesehen: ein ganzer Wirtshaussaal voller Sozialdemokraten! Und dann tritt auch noch eine Frau ans Mikrofon, die die anwesenden Genossinnen und Genossen mit einem herzlich ruhrpöttischem “Glück Auf!” begrüßt! Die “normalen” Gäste des wunderschönen Landhotels “Gasthof Groß”, die auf dem Weg von der Gaststube zu den Toiletten die rote Versammlung am Rande durchqueren mussten, machten große Augen. Und das war sicherlich der Hintergedanke des Dachauer SPD-Unterbezirksvorstands um MdL Martin Güll bei der Entscheidung, den UB-Parteitag in die sozialdemokratische Diaspora zu verlegen, eben ins ebenso beschauliche wie seit einigen Jahren durch das ortsansässige Gewerbegebiet dynamisch wachsende Bergkirchen. Der Ort verfügt erst seit wenigen Wochen wieder über einen eigenen sozialdemokratischen Ortsverein unter Führung der ruhrgebietserfahrenen Vorsitzenden Dagmar Wagner.

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